Hat man die Schlucht weitgehend hinter sich, kommt man, bevor man nach Bonnieux kommt oder sich die Sicht auf das Tal von Apt weitet, zunächst zum Pont à coquille de Bonnieux. Es ist eine historische Steinbrücke, in wenigen Minuten von der D943 zu erreichen: Pont à coquille de Bonnieux
Bonnieux
Über Bonnieux kann man im Internet praktisch eine ganze Bibliothek finden. Zusammen mit anderen Orten an den Nordhängen des Luberon wie Lacoste oder Ménèrbes gilt es als das Nonplusultra der Dörfchen und Städtchen. Ich will dem nicht widersprechen, aber zumindest in der Hochsaison spürt man das auch. Eine Besichtigung lohnt sich trotzdem, vor allem außerhalb der Saison.
Und ein Naturjuwel gibt es ganz in der Nähe: den Zedernwald, Forêt des cèdres du Luberon
Schon bei der Anfahrt hat man einen herrlichen Blick auf Bonnieux und Lacoste. Auf einem Gebiet von 250 Hektar stehen riesige Atlaszedern auf einem Kamm des Kleinen Luberon. Der Parkplatz am Eingang ist kostenlos, wie auch der Wald. Es gibt mehrere Routen im Wald mit schönen Ausblicken. Ein gut ausgebauter Radweg führt durch den Wald und bietet Radfahrern die Möglichkeit, dieses Naturjuwel zu erkunden. Eine Wanderung würde ich aber immer vorziehen. Wenn ich noch Bilder finde, ergänze ich sie.
Fort de Buoux
Das Fort ist eine in der Provence einzigartige militärische Verteidigungsanlage aus dem Mittelalter und thront auf einem Felsvorsprung im Herzen des Regionalen Naturparks Luberon.
Es liegt im Ayguebrun-Tal und bildet das erste Felsenkunstwerk der Provence. (altes kelto-ligurisches Oppidum).
Das Baume du Fort (Höhle), der Pfad der Frühgeschichte, ausgeklügelte Verteidigungssysteme, Wasserspeicher, Überreste des mittelalterlichen Dorfes, Geheimtreppe und die Festung aus dem 13. Jh. mit mehreren Mauerringen sowie einige archäologische Mysterien und das beeindruckende Panorama entschädigen den Besucher für seinen Anstieg.
(provence-tourismus.de/kulturerbe/luberon/fort-von-buoux/provence-853592-1.html)
Wir waren begeistert, als wir vor vielen Jahren diese Wanderung gemacht haben. Zunächst den Pfad der Frühgeschichte, wo unter überhängenden Felsen Wohnartefakte gefunden wurden zu den Überresten der mittelalterlichen Festung. Und dann noch die herrliche Aussicht!
Ab Mittwoch bis zum Wochende geöffnet, 10 Uhr bis 15:30 Uhr. Eintritt Erwachsene 6 €
Vom Zedernwald nach Buoux
Und danach geht es also zum Departement Vaucluse. Zwischen dem Mont Ventoux im Norden und dem Luberon im Süden erstreckt sich das Hochplateau der Vaucluse. Prachtvolle Natur – Lavendelfelder, Strauchheide, Ockerfelsen … – geschichtliche Bauwerke, großes Kulturerbe – was will man mehr? Es ist fast zu viel.
Vor unserer Nase liegen jetzt also erst mal Apt, die Ockerfelsen von Rustrel und Roussillon, Gordes (um nur die wichtigsten Orte zu nennen. Dann kommen gleich Fontaine-de-Vaucluse, L’Isle-sur-la-Sorgue, die Abbaye Notre-Dame de Sénanque, Venasque. Ganz zu schweigen von den Dentelles de Montmirail, Beaumes-de-Venise, Bedoin, dem Mont Ventoux, die Gorges de la Nesque, dem Hochplateau von Sault, die Märkte, und, und, und.
Und dann gibt es da ja noch den Pont-du-Gard, die Alpilles, die Camargue, Arles, Aigues-Mortes, Avignon, die Ardèche, ………………………………………………….








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